75 Jahre Bayerische Krankenhausgesellschaft Bayerische Klinikg‘schichten
Klinikum Ebersberg München Ost

Ein „Millionenerbe“ für das Klinikum

Wer in einer Klinik arbeitet, ist gewohnt, Anderen zu helfen. Uns im Klinikum Ebersberg München Ost bewegt es vielleicht deshalb bis heute so sehr, dass eine ehemalige Patientin unserem Haus so viel Gutes getan hat; unsere Förderin und Gönnerin Ehrentraud Jakob.

Sie war zu Lebzeiten niemand, der das Rampenlicht sucht. Ehrentraud Jakob lebte nach dem Tod ihres Mannes alleine in Vaterstetten im Landkreis Ebersberg, eher zurückgezogen. Sie hatte keine Kinder. Äußerlich trug Ehrentraud Jakob nie zur Schau, dass sie sehr wohlhabend war. Brauchte sie medizinische Hilfe in einem Krankenhaus, kam sie zu uns nach Ebersberg. Wer Ehrentraud Jakob auf Station kennenlernte, empfand sie als angenehme, ruhige Frau.

Ihre erste Spende, mit der Patientenzimmer barrierefrei umgebaut werden konnten und unsere Kreißsäle neue CTG-Monitore bekamen, machte sie unter der Bedingung, dass die Öffentlichkeit ihren Namen nicht erfährt. Dabei war ihre Großzügigkeit für viele ein Segen. Als sie nach langer, schwerer Krankheit 2017 starb, bedachte sie unser Klinikum auch in ihrem Testament. Mit insgesamt 10 Millionen Euro, die wir von Ehrentraud Jakob vermacht bekommen haben, ist sie eine einzigartige Gönnerin und Förderin unseres Hauses.

Erst nach ihrem Tod, durften wir auch ihren Namen nennen. Deshalb heißt unser Café seit einer Umgestaltung „Jakob-Stüberl“ und hat einem Foto von Ehrentraud Jakob einen Ehrenplatz eingeräumt.

Im Frühjahr 2025 hat der Neubau unserer Zentralen Notaufnahme begonnen. Den Eigenanteil für diesen wichtigen Baustein in der medizinischen Versorgung der Menschen in der Region wäre ohne Ehrentraud Jakobs Großzügigkeit sehr schwierig. Das geht nur, weil sie auch nach ihrem Tod dem Klinikum Ebersberg und damit anderen Menschen helfen wollte. Dafür sind wir Ehrentraud Jakob für immer sehr dankbar.

Dieses Foto von Ehrentraud Jakob erinnert im Café des Klinikums Ebersberg München Ost, dem Jakob-Stüberl, an die Förderin und Gönnerin des Hauses.